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Posts in category Linux

ipcalc im Browser – das Linux-Netzwerktool als Web-App

Mar18
2026
Written by lordlamer

Wer im Netzwerkbereich arbeitet, kennt ipcalc — das kleine aber feine Linux-Kommandozeilentool, das einem in Sekundenbruchteilen Subnetzberechnungen liefert. Netzwerkadresse, Broadcast, Host-Range, Wildcard-Maske — alles auf einen Blick, inklusive Binärdarstellung. Seit Jahren ein fester Bestandteil meines Admin-Alltags.

Das Problem: Man sitzt nicht immer vor einem Linux-Terminal. Mal ist man am Tablet, mal am Windows-Rechner eines Kunden, mal braucht ein Kollege schnell eine Berechnung. Klar, es gibt diverse Online-Rechner — aber keiner davon bildet ipcalc wirklich originalgetreu ab.

Also habe ich kurzerhand eine Web-Version gebaut: ipcalc.lordlamer.de

Was kann das Tool?

Die Web-App bildet den vollen Funktionsumfang des Linux-Tools ab — und sieht dabei auch noch so aus wie ein Terminal:

Standard-Berechnung — IP-Adresse mit CIDR-Notation, dotted Netmask oder sogar Wildcard-Notation eingeben. Ohne Maske wird wie beim Original /24 als Default verwendet. Das Ergebnis zeigt Address, Netmask, Wildcard, Network, HostMin, HostMax, Broadcast und Hosts/Net — jeweils mit farbiger Binärdarstellung, bei der Network- und Host-Bits visuell getrennt werden.

Subnet Splitting (–split) — Ein Netzwerk in Subnetze aufteilen, die jeweils eine bestimmte Anzahl Hosts fassen sollen. Praktisch wenn man z.B. ein /24 in Bereiche für Server (50 Hosts), Management (30 Hosts) und Clients (20 Hosts) aufteilen will. Das Tool berechnet automatisch die passenden CIDR-Blöcke.

Range Deaggregation (–range) — Einen IP-Adressbereich (Start — Ende) in die minimale Anzahl an CIDR-Blöcken zerlegen. Nützlich wenn man ACLs oder Firewall-Regeln für einen bestimmten Bereich erstellen muss.

Supernetting — Zwei Netmasken vergleichen, um Sub- und Supernetze zu analysieren. Die „neuen” Bits zwischen den beiden Masken werden farblich hervorgehoben, und das Tool zeigt, wie viele Subnetze der kleineren Maske in die größere passen.

Eingabeformate

Genau wie das Original versteht die Web-App verschiedene Notationen:

  • CIDR: 192.168.1.0/24
  • Dotted Mask: 192.168.1.0 255.255.255.0
  • Wildcard (Inverse Mask): 192.168.1.0 0.0.0.255
  • Mask hinter Slash: 192.168.1.0/255.255.255.0
  • Bare IP (Default /24): 10.10.0.0

Technik

Das Ganze ist eine einzelne HTML-Datei — kein Backend, keine Abhängigkeiten, kein Framework. Pures HTML, CSS und JavaScript. Alle Berechnungen laufen lokal im Browser. Man kann die Datei auch einfach herunterladen und offline nutzen.

Das Design orientiert sich bewusst an einem Terminal-Look mit dunklem Hintergrund und Monospace-Font. Die Binärdarstellung nutzt Farbkodierung: Gelb für Network-Bits, Grün für Host-Bits, und bei Supernetting zusätzlich Rot für die neuen Subnet-Bits.

Fazit

Für alle, die regelmäßig mit IP-Subnetzen arbeiten und ein schnelles, zuverlässiges Tool im Browser brauchen — ohne Werbung, ohne Tracking, ohne Schnickschnack:

ipcalc.lordlamer.de

Viel Spaß damit!

Posted in Debian

SUSE Certified Administrator

Jul12
2018
Written by lordlamer

So, ab jetzt darf ich mich auch SUSE Certified Administrator für SLES 12 schimpfen.

Die Prüfung war diesmal was ganz neues. Es wurden nur praktischen Aufgaben abgearbeitet. Nichts mit Multiple-Choice. Das gefiel mir ganz gut.

Hab dann auch mit 90% bestanden 😀

Posted in Company, sap

log2mail nicht mehr in Debian Stable

Sep11
2013
Written by lordlamer

Log2mail ist ein kleines Programm welches Log-Dateien mittels Regulären Ausdrücken überwacht und dann E-Mails versenden kann.

Leider ist dieses wunderbare kleine Programm aus Debian Wheezy geflogen und wird es wohl auch in Zukunft nicht weiter in den Stable Zweig schaffen.
Darum habe ich mich nach kurzer Recherche nach Alternativen(die leider einige Probleme hatten – tenshi)dazu entschlossen mit einem Kollegen die aktuelle Version zu nehmen und sie auf Debian Wheezy lauffähig zu machen. Das Ergebnis gibt es auf Github:
https://github.com/lordlamer/log2mail

Damit könnt ihr sofort loslegen und euer Paket für Wheezy selber bauen.

 

Posted in Company, Debian

MySQL vs. PostgreSQL (Trigger/Stored Precedures)

Oct07
2012
Written by lordlamer

Ich bin gerade dabei für Knowledgeroot2 die Datenbank Dumps zu erstellen. Für PostgreSQL hab ich dies nun schon fast fertig. Über MySQL musste ich mich gestern mal wieder richtig ärgern.

In Knowledgeroot2 soll diesmal automatisch für Inhalte, Seiten und Dateien eine Historie mit geführt werden. Dies hab ich in PostgreSQL mittels Trigger und Stored Procedures gelöst. Es funktioniert und kann sicherlich noch optimiert werden. Nun wollte ich das gleiche in MySQL machen und musste feststellen, dass dies nun überhaupt nicht so geht wie ich dachte.

Für PostgreSQL habe ich folgendes Dump: https://github.com/lordlamer/knowledgeroot/blob/master/data/dumps/postgresql.sql
Anhand des Dumps kann man auch meine Idee sehen. Wenn ich einen Datensatz in die content/page/file Tabelle einfüge oder ändere wird mittels eines Triggers eine Funktion aufgerufen die dann auch einen Eintrag in die entsprechende Historie-Tabelle tätigt.

Soweit sogut. Jetzt kommt MySQL mit seinen Fesseln. Es sollte ja schon bekannt sein, dass ich in MySQL nur einen Trigger je event an eine Tabelle hängen kann. Dies ist für mich zum Glück kein Problem. Aber ein Problem ist, dass ich nicht in einem Rutsch einen Trigger für mehrere Events anlegen kann. Nein, hier muss ich für jedes Event dann einen Trigger anlegen. OK. Etwas mehr schreibarbeit. Damit kann man auch noch leben wenn man dann NEW und OLD an eine Funktion in MySQL durchreichen könnte. Aber falsch gedacht. Auch dies geht nicht…
Willkommen und schon müssen wir Code duplizieren.

Für mich zeigt dieser Umstand leider nur, dass man MySQL leider nicht in Umgebungen einsetzen kann und sollte wo viel mit Triggern und Stored Procedures gearbeitet wird.
Klar, es geht irgendwie auch in MySQL aber Spass macht das nicht! Hier besteht wirklich noch Nachholbedarf!

PS: Hier noch mein aktuelles Dump dann in MySQL: https://github.com/lordlamer/knowledgeroot/blob/master/data/dumps/mysql.sql – Verbesserungen nehme ich gerne entgegen

Posted in Knowledgeroot, misc, mysql, postgresql

VIM und XML mit auto indent

Dec02
2011
Written by lordlamer

Da bin ich doch letzten über ein Blog gestoßen und hab einen Tollen Tipp gefunden wie man XML automatisch einrücken lassen kann.

Zum einen benötigt man xmlindent welches schnell installiert ist:

aptitude install xmlindent

Zum zweiten kann man sich in seiner vim Konfiguration ein Tastenkürzel anlegen:

map <F2> <Esc>:1,$!xmllint --format -<CR>

Damit kann man dann ab jetzt mit F2 eine XML Datei automatisch einrücken lassen.

Danke für diesen tollen Tipp!!!

Quelle: http://blog.pregos.info/2011/08/26/vim-xml-automatisch-einruecken-xml-indent/

Posted in vim

Erste Schritte mit Apache Solr und Apache Tomcat

Aug31
2011
Written by lordlamer

Irgendwann kommt der Zeitpunkt da ist einem die Suche seines Programmes über die Datenbank zu langsam oder gewisse Features sind nur schwer über die Datenbank zu realisieren oder die Suche skaliert einfach zu schlecht. Gründe gibt es viele sich mal umzuschauen nach Alternativen. Aber was gibt es da? Eine Lösung könnte Apache Solr sein.

Apache Solr ist eine Enterprise Plattform für Suchen. Solr baut auf dem Apache Lucene Projekt auf und bietet Features wie Highlighting, Faceting, Clustering, Volltextsuche, REST-Schnittstelle und andere tolle Sachen die man auch von Google her kennt.

In diesem Artikel möchte ich euch bei den ersten Schritten mit Apache Solr unterstützen. Vielleicht gibt es zu dem Thema in Zukunft auch noch weitere Artikel.

Also, was haben wir vor. Ich möchte eine Multicore-Installation von Solr mit Tomcat zeigen. Dazu muss man wissen, dass man mit Solr nicht nur eine “Datenbank” zum dursuchen haben kann sondern mehrere parallel(Multicore) und das auch mit unterschiedlichen Konfigurationen. Aber dazu später mehr.

OK. Was brauchen wir?! Apache Solr und Apache Tomcat. Beides können wir als tar.gz herunterladen:
http://tomcat.apache.org/
http://lucene.apache.org/solr/

Weiterhin benötigt ihr Java. Das heißt, ihr solltet euch entweder Java herunterladen oder über eure Distribution installieren.

Kommen wir zu unserem Arbeitsbereich. Hierfür nutze ich den Ordner /www/solr bei mir. Ihr könnt auch irgend ein Ordner eurer Wahl nehmen. In diesem Ordner entpackt ihr dann das Solr.tar.gz und das Tomcat.tar.gz. Danach benennt ihr noch das Solar Verzeichnis direkt in “solr” und das Tomcat Verzeichnis direkt in “tomcat” um. Fertig wäre Step 1.

Und weiter geht es mit Step 2. Jetzt legen wir den Ordner “solr-multicore” in /www/solr an. Danach kopieren wir alles aus solr/examples/multicore nach /www/solr/solr-multicore:

cp -a /www/solr/solr/examples/multicore/* /www/solr/solr-multicore/

Im Step 3 kümmern wir uns endlich um Tomcat. Wir müssen Tomcat zum einen mitteilen wo er unsere Multicore Installation findet und zum anderen müssen wir Solr im Tomcat veröffentlichen. Wir öffnen also tomcat/conf/catalina.properties und fügen folgende Zeile hinzu:

solr.solr.home=/www/solr/solr-multicore

Jetzt legen wir noch einen Benutzer für die Verwaltung von Tomcat an. Dazu öffnen wir tomcat/conf/tomcat-users.xml und legen die Datei so an:

<?xml version='1.0' encoding='utf-8'?>
<tomcat-users>
<role rolename="manager-gui"/>
<user username="admin" password="admin" roles="manager-gui"/>
</tomcat-users>

Jetzt sind wir auf der Zielgeraden. Wir müssen jetzt noch Solr im Tomcat veröffentlichen. Dazu kopieren wir die WAR-Datei aus Solr in das Tomcat webapps Verzeichnis.

cp /www/solr/solr/dist/apache-solr-3.3.0.war /www/solr/tomcat/webapps/solr.war

Jetzt brauchen wir nur noch Tomcat starten. Dazu gehen wir in das Verzeichnis tomcat/bin und führen startup.sh aus. Nach dem starten öffnen wir unseren Browser und öffnen folgender URL:
http://localhost:8080/solr/

Damit sollten wir einen Überblick über alle konfigurierten Cores in Solr sehen und können jetzt anfangen mit Solr zu spielen. Dazu kommen wir aber in einem neuen Artikel. Zum Schluss noch kurz erwähnt. In solr-multicore/solr.xml könnt ihr weitere Cores konfigurieren und in jedem Core Ordner gibt es einen conf Ordner mit einer schema.xml über welche ihr den Core konfigurieren könnt. Dazu dann aber mehr in einem neuen Artikel.

Posted in Company, Debian, misc, solr

Vim und ^M

Aug23
2011
Written by lordlamer

Wer kennt nicht dieses hässliche ^M am Zeilenende einer Datei?!

Dies wird leider durch einige Editoren verursacht. In Vim erzeugt man das Zeichen mit folgender Tastenkombination:
STRG+v und STRG+m

Und ersetzen kann man es mit:
:%s/^M//g

Mehr dazu gibt es hier:
http://vim.wikia.com/wiki/%5EM

Posted in Debian, vim

Ich lese: High Performance LAMP

Jul27
2011
Written by lordlamer

Ich lese zur Zeit gerade High Performance LAMP von Mirko Giese.

Ich konnte mir ein gebrauchtes Buch bei Amazon für 14 Euro besorgen. Ich muss sagen die 14 Euro war es auch Wert. Ich weiß nicht ob ich die vollen 34,90 Euro dafür zahlen würde aber 14 Euro sind schon OK.

Auf den Knapp 200 Seiten geht es eigentlich nur um das Thema Performance. Dabei werden Einstellungen des Apaches behandelt, Best Practices zu PHP, MySQL Tuning und Query Optimizing gefolgt vom Load Balancing und noch ein paar Kleinigkeiten.

Es geht also auf den 200 Seiten gut zur Sache. Vor allem sehr schön wird immer mit Praktischen Beispielen gearbeitet und verglichen. Der Autor zeigt hier schön was sich bei ihm in der Praxis bewährt hat und was nicht.

Für mich gab es den oder anderen “AHA”-Effekt in diesem Buch. Ich kann damit dieses Buch nur wärmstens Empfehlen.

Hier auch noch der Link zu Amazon:
http://www.amazon.de/High-Performance-LAMP-Lastsituationen-PHP-Webseiten/dp/3868020047/

Posted in misc

Interessantes aus dem Netz

Jul21
2011
Written by lordlamer

Hier eine kurze Zusammenfassung über Dinge aus dem Netz die Interessant sein könnten:

1. Meine Frau hat jetzt auch noch ein Bücherblog
http://book.sabrina.lordlamer.de

2. Myflower Webinar (Video + PDF) zum Thema Mysql Performance
http://www.mayflower.de/de/ressourcen/webinare/archiv/mysql-performance

3. 2 Artikel zum Thema Passwortmythen und bcrypt:
http://www.phpgangsta.de/passwortmythen-oder-%E2%80%9Ewas-du-schon-immer-uber-passworter-wusstest-aber-nie-zu-sagen-wagtest%E2%80%9C
http://www.phpgangsta.de/schoener-hashen-mit-bcrypt

Posted in misc

Ferm mit aktiviertem Log

Jul21
2011
Written by lordlamer

In meinen bisherigen BlogPosts zu Ferm fehlt noch das Logging. Dies möchte ich heute kurz nachholen. Denn manchmal möchte man einfach wissen was eine Regel macht bzw. nicht macht.

Ausgehend von folgender Regel welche SSH erlaubt:

proto tcp dport ssh ACCEPT;

Um jetzt das Logging für diese Regel zu aktivieren wandeln wir die Regel wie folgt um:

proto tcp dport ssh {
  LOG;
  ACCEPT;
}

Mit dieser aktiven Regel sollten wir nun Logeinträge in unserem System finden wenn die Regel greift. Dies könnte unter anderem in /var/log/syslog sein. Je nach Konfiguration.

Jetzt noch eine kleine Ergänzung. Es ist ausserdem möglich einen Prefix für die Logeinträge zu vergeben. Unsere Regel von eben schaut dann jetzt wie folgt aus:

proto tcp dport ssh {
  LOG log-prefix 'SSH:';
  ACCEPT;
}

Dies sorgt nun dafür, dass vor jedem Logeintrag ein “SSH:” gesetzt wird.

Dann fehlt jetzt eigentlich nur nochmal ein Artikel zu Portforwarding mit Ferm oder?!

Posted in Debian
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